Konzept des "einbeinigen" Nodalpunktadapters

Folgende Überlegungen brachten mich auf die Idee dieses Nodalpunktadapters:

Üblicherweise macht man Kugelpanoramen mit einem Dreibeinstativ, auf dem mit Hilfe von einstellbaren Schlitten, der Nodalpunkt millimetergenau justiert wird.

Nachteilhaft bei dieser Konstruktion ist das Gewicht und der Platzbedarf der Ausrüstung. Außerdem ist der Nadirbereich großflächig verdeckt und macht ab und zu ein weiteres Nadirbild nötig.

Bei Verwendung von Fisheyeobjektiven verwendet man auch gerne ein Einbeinstativ. Dann werden meist vier Aufnahmen horizontal gemacht. Damit erreicht man fast eine Vollkugel, bis auf den abgedeckten Teil im Nadir durch den Nodalpunktadabpter bzw. den Stativkopf.

Abhilfe gegen die Verdeckung im Nadirbereich durch den Nodalpunktadapter:

Bei meiner Konstruktion steht das Einbeinstativ etwas schräg nach hinten geneigt, damit der Stativkopf und die Klemmen der Stativauszüge nicht mehr im Bild sind. So erreiche ich eine minimale Abdeckung im Nadir von nur einem Zentimeter (das entspricht etwa 15 Pixel) Durchmesser.

Bei der Verwendung eines Superweitwinkel mit 10mm Brennweite an einer Digitalkamera mit einem Crop-Faktor von 1,5 benötige ich zwei Reihen à 8 Aufnahmen, und 2 Nadirbilder

- eine Reihe 45° nach oben geschwenkt mit je 8 Bildern

- eine Reihe 20° nach unten geschwenkt mit je 8 Bildern

- ein Nadirbilder ganz normal und eins 90° gedreht und einige Zentimeter versetzt (wegen dem Drehteller)

Hier der Stativfuß mit eingelassenem Stahlnagel und Drehteller:

Bild des Drehtellers
CSS Valid CSS!Valid XHTML 1.0 Strict